Ihr Partner für Patientenverfügungen im Saarland

Mit einer Patientenverfügung weisen Sie Ärzte an, Sie nach Ihrem Willen zu behandeln – oder auch eine Behandlung zu unterlassen. Natürlich wollen Sie selbst entscheiden, wie Sie im Krankheitsfall behandelt werden. Aber wie soll der Arzt von Ihrem Willen erfahren wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können? Kontaktieren Sie uns. Wir sind Ihr Ansprechpartner für Patientenverfügungen im Saarland.

Eine Patientenverfügung zu formulieren benötigt Erfahrung. Wir helfen Ihnen.

Patientenverfügung (Symbolbild)

Die meisten Menschen haben eine Vorstellungen, welche Behandlungen Sie am Ende ihres Lebens noch erfahren möchten und welche nicht mehr. So möchte sicherlich jeder von uns schmerzfrei sterben können. Anders schaut es häufig beim Thema künstliche Ernährung aus. Viele Leute haben zum Beispiel Angst, dass sie vor dem Tod noch über eine Magensonde in der Bauchdecke künstlich am Leben gehalten werden.

Wie immer bei rechtlichen Angelegenheiten kommt es jedoch auf die sorgfältige Formulierung an. Andernfalls können Sie sich auch mehr schaden als helfen. Passagen, in denen Medizinern das Legen von „sämtlichen Schläuchen“ in den Körper untersagt wird, sollen vielleicht nur die Magensonde verhindern. In der Praxis kann so jedoch z.B. auch eine notwendige Schmerztherapie verhindert werden. Etwa wenn nur mithilfe eines Katheters die gezielte Gabe von Schmerzmitteln erfolgen kann.

In unserer Kanzlei in Blieskastel haben wir mehrjährige Erfahrung zur Thematik sammeln können und haben schon zahlreichen Leuten zu Patientenverfügungen im Saarland und der angrenzenden Pfalz verholfen. Gerne möchten wir auch Ihnen helfen, Fallstricke zu vermeiden.

Eine Patientenverfügung gehört zur Nachlassgestaltung dazu

Der Fall der US-Amerikanerin, die jahrelang im Wachkoma lag, ist uns noch allen gegenwärtig: Auf Wunsch Ihres Mannes und nach mehreren Gerichtsbeschlüssen wurde die Ernährung der Frau eingestellt, sie verhungerte und starb schließlich aufgrund mangelnder Ernährung. Der Mann behauptetet vor Gericht, dass dies im Sinne seiner Frau sei. Mit einer Patientenverfügung hätten die Gerichtsprozesse und die quälenden Fragen und Sorgen für die Familie und den Mann verhindert werden können.

Eine Patientenverfügung gehört bei einer guten Nachlassgestaltung „mit dazu“. Ebenso wie die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung, das Testament usw. ist sie ein Baustein im Rahmen der umfassenden Gestaltung. Eine Patientenverfügung sollte daher auch niemals nach „Schema F“ gefertigt werden. Natürlich können Sie im Internet Vordrucke herunterladen und verwenden: Es gibt sicherlich über 100 verschiedene Formulare. Ein solche Erklärung zu übernehmen wäre aber ebenso, als wenn Sie ohne hinzusehen im Bekleidungsgeschäft eine Hose aus dem Regal nehmen, bezahlen und hoffen, dass Sie zu Hause feststellen, dass es eine Hose nach Ihrem Gefallen und in Ihrer Größe ist.